Tierleid, Umweltverschmutzung und katastrophale Arbeitsbedingungen: Das wahre Gesicht der Lederindustrie

Oft wird Leder als Abfallprodukt der Schlachtindustrie gerechtfertigt. Als profitabelstes Nebenerzeugnis innerhalb der Fleischindustrie ist Leder, wie nach vielen Vorurteilen geltend, alles andere als ein Natur- oder Abfallprodukt. Es wird in der Verarbeitung von Tieren fest eingeplant. Die Schlachtung der Tiere wird durch die Ledergewinnung nämlich noch profitabler.

Extremes Tierleid

Hauptsächlich stammt das Leder der Tiere aus der Massentierhaltung. Enge Ställe, kaum Platz zur freien Bewegung. Die Tiere werden mit Medikamenten vollgepumpt und werden durch die Umstände und den Dreck oft krank. Der Transport der Tiere erfolgt in vielen Ländern in Asien unter schrecklichen Bedingungen. Für den illegalen Transport werden die Tiere mit Seilen zusammengeschnürt und auf kleinen LKW-Ladeflächen gestapelt. Den langen Transport müssen die Kühe mit wenig Nahrung und Wasser überstehen. Um Produktionskosten zu sparen, greifen immer mehr Länder auf Lederprodukte aus Asien zurück.

Umweltauswirkungen

Lederproduktion tut auch der Umwelt nicht gut. Der Gerbprozess dient dazu, das Material haltbar und geschmeidig zu machen. In der Verarbeitung werden verschiedene Chemikalien eingesetzt, die dazu führen, dass umweltschädliche Substanzen in das Abwasser gelangen. Zudem entstehen bei der Verbrennung der Abfälle giftige Substanzen. Zur Produktion von Leder werden außerdem große Mengen von Wasser verbraucht.

Kinderarbeit

In vielen Ländern außerhalb der EU gelten weder Umwelt- noch Sozialstandards. In den Gerbereien in Bangladesch arbeiten Minderjährige unter schlimmen Arbeitsbedingungen. Teilweise tief bis in die Knie stehen die Mitarbeiter dort in der Chromlauge, atmen täglich die giftigen Dämpfe ein und erhalten für Ihre Arbeit einen sehr niedrigen Lohn. Durch den ständigen ungeschützten Kontakt mit den Chemikalien erkranken die Arbeiter oft an Haut- und Atemwegserkrankungen. Auch die umliegende Bevölkerung erkrankt aufgrund der Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung.

Alternativen

Heutzutage sollte niemand mehr auf Leder angewiesen sein. Mittlerweile gibt es viele ressourcenschonende, pflegeleichte und faire Alternativen zu tierischem Leder. In unserem vergangenem Blogbeitrag haben wir einige davon vorgestellt: https://beleaf.shop/tierleder-war-gestern-wir-stellen-die-besten-nachhaltigen-und-veganen-lederalternativen-vor

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